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40-Jahr-Feier in Hamburg

22.08.2013

Hamburg (HH) ::  Das Bundeswehrkrankenhaus Hamburg feiert am kommenden Samstag, den 24. August, von 11 bis 17 Uhr mit einem Bürgertag das 40-jährige Jubiläum seines Rettungszentrums. Bundesweit bekannt durch die Fernsehserie „Die Rettungsflieger“ kennen die Hamburgerinnen und Hamburger „ihren“ Rettungshubschrauber vor allem durch die täglich fünf bis sechs Rettungseinsätze im Stadtgebiet sowie im Umland der Hansestadt.

1973 hob erstmalig ein Rettungshubschrauber vom Bundeswehrkrankenhaus in Wandsbek ab. Seither flog die Bundeswehr zehntausende Einsätze. 2006 übernahm die Bundespolizei den Rettungshubschrauber. Das Notarztteam sowie das Rettungszentrum gehören jedoch bis heute zum Bundeswehrkrankenhaus.

„Wir sind stolz auf die Leistungen unserer Rettungsflieger“, so Chefarzt Dr. Hoitz, „und feiern am Samstag (24. August) gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern Hamburgs 40 erfolgreiche Jahre für die Luftrettung.“

Der Senator der Behörde für Inneres Herr Michael Neumann wird im Beisein des Chefs der Feuerwehr Hamburg, Herrn Oberbranddirektor Klaus Maurer, an die Anwesenden ein Grußwort sprechen.

Autor(en)
Pressemitteilung Feuerwehr Hamburg

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Über rth.info und unser Themenspektrum

Wir vom Nachrichtenmagazin rth.info berichten ehrenamtlich über Rettungshubschrauber, also notfallmedizinisch ausgerüstete und besetzte Helikopter, die im Rettungsdienst eingesetzt werden. Hubschrauber sind wertvoll als Rettungsmittel, da sie schnell, wendig und unabhängig vom Straßennetz sind. Ebenso dienen sie zum eiligen Transfer von Intensivpatienten zwischen Kliniken.

Für die Luftrettung besteht ein dichtes Standortnetz – sowohl von Rettungshubschraubern, als auch von Intensivtransport-Hubschraubern für den Interhospitaltransfer (siehe unsere Standortkarte). Die Standorte werden von staatlichen und nichtstaatlichen Betreibern unterhalten. Die ADAC Luftrettung stellt die meisten zivilen Rettungshubschrauber in Deutschland. Die DRF Luftrettung betreibt auch besonders viele Luftrettungszentren in Deutschland. Ihr Vorgänger war die Deutsche Rettungsflugwacht e.V. – bis zum Wechsel von Name und Rechtsform (2008). Weitere wichtige Betreiber, darunter das Bundesministerium des Innern mit seinen Zivilschutzhubschraubern, stellen wir hier vor.

Hubschrauber ergänzen den Rettungsdienst am Boden in medizinischen Notlagen. Sie sollen nicht den Bodenrettungsdienst ersetzen, da Rettungshubschrauber nicht allwetterfähig sind. Luftretter unterscheiden mehrere Einsatzarten. Die wichtigsten sind primäre Notfalleinsätze an einem Einsatzort und sekundäre Patiententransporte von einer Klinik zur anderen. In der Luftrettung kommt komplexe notfallmedizinische Technik zum Einsatz, die u.a. Anaesthesie, Chirurgie, Innere Medizin und Pädiatrie abdeckt.

"Helicopter Emergency Medical Services", kurz HEMS, ist die englische Bezeichnung für Luftrettungsdienst. Der Assistent des Notarztes wird daher als HEMS TC bzw. HEMS Crew Member bezeichnet. Zahlreiche Piloten verdienen in der Luftrettung ihren Lebensunterhalt – für viele Fans ein Traumberuf. Die Betreiber setzen viele Flugstunden und Erfahrung voraus.

Der aktuell bedeutsamste europäische Hubschrauberhersteller ist Airbus Helicopters mit seinen Baumustern H135, H145, und weiteren. Der US-amerikanische Hubschrauberhersteller Bell hat mit den Baumustern Bell 212, Bell 222, Bell 412, die Luftrettung mit geprägt, aber seit ca. 2010 Marktanteile an Airbus Helicopters verloren. Beschreibungen weiterer Hubschrauber-Hersteller finden Sie in unseren Typentexten.

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