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Baustart für neues Luftrettungszentrum in Gießen

13.04.2013

Gießen (HES) ::  Vor wenigen Tagen konnte am künftigen Luftrettungsstandort “Christoph Hessen“ im Gießener Industriegebiet zwischen der Lahnstraße und der Margaretenhütte mit den Erdaushubarbeiten begonnen werden. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst hatte zuvor elf Anomalien geprüft und identifizierte diese eindeutig als Metallschrott.

Als Bauherr für das rund 2,4 Millionen Euro teure Bauprojekt zeichnet der im hessischen Butzbach ansässige Johanniter-Landesverband Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland verantwortlich. Bereits Ende Januar hatte Günther Lohre, hauptamtlicher Landesvorstand der Johanniter, gegenüber der lokalen Tageszeitung, dem “Gießener Anzeiger“, frohlockt, dass nach fast drei Jahren Planungs- und Versuchsphase und einem längeren luftrechtlichen Genehmigungsverfahren schon in Kürze mit dem Bauvorhaben auf dem Gelände der ehemaligen Wertstoffsammelanlage begonnen werden könne (siehe Weblink im Kontextbereich der News). Unter anderem aus witterungsbedingten Gründen verzögerte sich indes der Beginn der Erdaushubarbeiten um rund zwei Monate. Die auf dem Gelände befindlichen Gebäude waren bereits vor Längerem abgetragen worden.

Zwei Bauabschnitte umfasst das Millionenprojekt: einerseits den Bau der Landeplattform, andererseits den Hangar mit den Sozialräumen für die Piloten, Ärzte und Rettungsassistenten/HEMS Crew Member des Intensivtransporthubschraubers (ITH) “Christoph Hessen“. Wenn alles glattgeht, „könnte im September Christoph Hessen vom neuen Luftrettungszentrum Gießen aus zu seinen Einsätzen starten“, hoffte Lohre noch Ende Januar. Der Rohbau des Hangars und der Sozialräume soll nach den derzeitigen Planungen bereits Mitte Juni stehen. Bedingt durch den zeitlichen Verzug und noch ausstehende Umweltverträglichkeitsprüfungen ist es aber durchaus denkbar, dass der ITH erst 2014 von Gießen aus fliegen wird. rth.info wird auch weiterhin über die Baufortschritte berichten.

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Autor(en)
Jörn Fries

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