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Christoph 40: Betriebsbeginn im April nicht zu halten

06.02.2013

Augsburg (BAY) ::  Die für den 1. April vorgesehene Stationierung eines Rettungshubschraubers (RTH) am Klinikum Augsburg verzögert sich um rund ein halbes Jahr. Wie das Klinikum Augsburg am heutigen Nachmittag in Abstimmung mit dem zuständigen Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung (ZRF) Augsburg auf Anfrage von rth.info mitteilte, soll der neue, dann 14. bayerische RTH mit dem Funkrufnamen “Christoph 40“ nach aktuellem Planungsstand erst im Oktober am Klinikum Augsburg stationiert werden.

Grund hierfür sind die noch nicht abgeschlossenen Arbeiten am zukünftigen Augsburger Luftrettungsstützpunkt, die “in die weiteren Baumaßnahmen im Rahmen der Generalsanierung des Klinikums integriert [sind]“. Zahlreiche vorbereitende Baumaßnahmen – zu diesen zählen u. a. Anschlüsse für die Luftrettungsstation an Lüftung, Wasser oder Elektrik – sind indes bereits abgeschlossen, und mit Beginn der sicheren Wetterperiode nach dem Winter werden nach Angaben von Raphael Doderer, Leiter Unternehmenskommunikation und Marketing des Augsburger Klinikums, “weitere Bau-Aktivitäten auf dem Klinikum-Dach in knapp 60 Metern Höhe erfolgen“.

Nachrichten zu diesem Thema im Archiv

Autor(en)
Jörn Fries

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Über rth.info und unser Themenspektrum

Wir vom Nachrichtenmagazin rth.info berichten ehrenamtlich über Rettungshubschrauber, also notfallmedizinisch ausgerüstete und besetzte Helikopter, die im Rettungsdienst eingesetzt werden. Hubschrauber sind wertvoll als Rettungsmittel, da sie schnell, wendig und unabhängig vom Straßennetz sind. Ebenso dienen sie zum eiligen Transfer von Intensivpatienten zwischen Kliniken.

Für die Luftrettung besteht ein dichtes Standortnetz – sowohl von Rettungshubschraubern, als auch von Intensivtransport-Hubschraubern für den Interhospitaltransfer (siehe unsere Standortkarte). Die Standorte werden von staatlichen und nichtstaatlichen Betreibern unterhalten. Die ADAC Luftrettung stellt die meisten zivilen Rettungshubschrauber in Deutschland. Die DRF Luftrettung betreibt auch besonders viele Luftrettungszentren in Deutschland. Ihr Vorgänger war die Deutsche Rettungsflugwacht e.V. – bis zum Wechsel von Name und Rechtsform (2008). Weitere wichtige Betreiber, darunter das Bundesministerium des Innern mit seinen Zivilschutzhubschraubern, stellen wir hier vor.

Hubschrauber ergänzen den Rettungsdienst am Boden in medizinischen Notlagen. Sie sollen nicht den Bodenrettungsdienst ersetzen, da Rettungshubschrauber nicht allwetterfähig sind. Luftretter unterscheiden mehrere Einsatzarten. Die wichtigsten sind primäre Notfalleinsätze an einem Einsatzort und sekundäre Patiententransporte von einer Klinik zur anderen. In der Luftrettung kommt komplexe notfallmedizinische Technik zum Einsatz, die u.a. Anaesthesie, Chirurgie, Innere Medizin und Pädiatrie abdeckt.

"Helicopter Emergency Medical Services", kurz HEMS, ist die englische Bezeichnung für Luftrettungsdienst. Der Assistent des Notarztes wird daher als HEMS TC bzw. HEMS Crew Member bezeichnet. Zahlreiche Piloten verdienen in der Luftrettung ihren Lebensunterhalt – für viele Fans ein Traumberuf. Die Betreiber setzen viele Flugstunden und Erfahrung voraus.

Der aktuell bedeutsamste europäische Hubschrauberhersteller ist Airbus Helicopters mit seinen Baumustern H135, H145, und weiteren. Der US-amerikanische Hubschrauberhersteller Bell hat mit den Baumustern Bell 212, Bell 222, Bell 412, die Luftrettung mit geprägt, aber seit ca. 2010 Marktanteile an Airbus Helicopters verloren. Beschreibungen weiterer Hubschrauber-Hersteller finden Sie in unseren Typentexten.

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