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Neuer Heliport für Christophorus 11

05.11.2012

Klagenfurt (A) ::  Der ÖAMTC Rettungshubschrauber „Christophorus 11“ in Klagenfurt zieht um. Am Klagenfurter Flughafen wurde ein neues, rund 4000 Quadratmeter großes Gelände errichtet. Neben dem ca. 190 Quadratmeter großen Hangar gehören Aufenthalts- und Sozialräume, Carports sowie eine Frühstücksterasse zu dem neuen Areal. Die Kosten werden sowohl vom Land Kärnten als auch durch den ÖAMTC getragen.

Die Rangierarbeiten der Hubschrauber aufgrund der vorherigen Teilung eines gemeinsamen Hangars mit der Flugpolizei des Bundes fallen dadurch komplett weg.

Durch den Umzug werden Landegebühren und Treibstoffkosten in Höhe von etwa 100.000 Euro eingespart, weiterhin entfallen die teilweise aufwändigen ''Sicherheits-kontrollen'' am Flughafen.

Des weiteren startet der ÖAMTC in Klagenfurt mit einem sogenannten ''Wolkendurchstoß-verfahren''. Bei diesem Verfahren geht es um das Fliegen im Instrumentenflugverfahren. Dieses kommt vor allem bei den typischen Nebeltagen im Einsatzgebiet zur Anwendung, Stützpunktleiter Michael Umschaden äußerte sich bereits dazu wie folgt: ''Was wir erstmalig in Österreich in Kärnten einführen werden, ist das Wolkendurchstoßverfahren nach Instrumentenregeln. Dazu bedarf es zusätzlicher Piloten und eines Helikopters mit Autopilotenausrüstung. Wir werden damit Mitte Dezember starten.''

Die Crew von „Christophorus 11“ - bestehend aus 3 Stammpiloten, acht Flugrettungs-sanitätern und 21 Notärzten - hat im Kalenderjahr 2012 bereits über 1070 Einsätze verrichtet.

Autor(en)
Stefan Reichwald
Quelle(n):
orf.at

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Über rth.info und unser Themenspektrum

Wir vom Nachrichtenmagazin rth.info berichten ehrenamtlich über Rettungshubschrauber, also notfallmedizinisch ausgerüstete und besetzte Helikopter, die im Rettungsdienst eingesetzt werden. Hubschrauber sind wertvoll als Rettungsmittel, da sie schnell, wendig und unabhängig vom Straßennetz sind. Ebenso dienen sie zum eiligen Transfer von Intensivpatienten zwischen Kliniken.

Für die Luftrettung besteht ein dichtes Standortnetz – sowohl von Rettungshubschraubern, als auch von Intensivtransport-Hubschraubern für den Interhospitaltransfer (siehe unsere Standortkarte). Die Standorte werden von staatlichen und nichtstaatlichen Betreibern unterhalten. Die ADAC Luftrettung stellt die meisten zivilen Rettungshubschrauber in Deutschland. Die DRF Luftrettung betreibt auch besonders viele Luftrettungszentren in Deutschland. Ihr Vorgänger war die Deutsche Rettungsflugwacht e.V. – bis zum Wechsel von Name und Rechtsform (2008). Weitere wichtige Betreiber, darunter das Bundesministerium des Innern mit seinen Zivilschutzhubschraubern, stellen wir hier vor.

Hubschrauber ergänzen den Rettungsdienst am Boden in medizinischen Notlagen. Sie sollen nicht den Bodenrettungsdienst ersetzen, da Rettungshubschrauber nicht allwetterfähig sind. Luftretter unterscheiden mehrere Einsatzarten. Die wichtigsten sind primäre Notfalleinsätze an einem Einsatzort und sekundäre Patiententransporte von einer Klinik zur anderen. In der Luftrettung kommt komplexe notfallmedizinische Technik zum Einsatz, die u.a. Anaesthesie, Chirurgie, Innere Medizin und Pädiatrie abdeckt.

"Helicopter Emergency Medical Services", kurz HEMS, ist die englische Bezeichnung für Luftrettungsdienst. Der Assistent des Notarztes wird daher als HEMS TC bzw. HEMS Crew Member bezeichnet. Zahlreiche Piloten verdienen in der Luftrettung ihren Lebensunterhalt – für viele Fans ein Traumberuf. Die Betreiber setzen viele Flugstunden und Erfahrung voraus.

Der aktuell bedeutsamste europäische Hubschrauberhersteller ist Airbus Helicopters mit seinen Baumustern H135, H145, und weiteren. Der US-amerikanische Hubschrauberhersteller Bell hat mit den Baumustern Bell 212, Bell 222, Bell 412, die Luftrettung mit geprägt, aber seit ca. 2010 Marktanteile an Airbus Helicopters verloren. Beschreibungen weiterer Hubschrauber-Hersteller finden Sie in unseren Typentexten.

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