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Kompromiss zwischen Nachbarn und dem UKB Berlin

30.01.2012

Berlin (BLN) ::  Fünf Jahre dauerte der Streit zwischen den Anwohnern und dem Hubschrauberstandort am UKB Berlin. Nun ist ein Kompromiss gefunden worden und damit hoffentlich auch eine dauerhafte Lösung.

Zur Erinnerung:

  • 2007 wurde von Anwohnern die „HAI - (ANTI) Hubschrauber - Anwohner - Initiative“ gegründet. Diese sammelte Unterschriften gegen die Baumaßnahmen. Dabei ging es zum einen um einen zweiten Dachlandeplatz und zum anderen gegen den Bau der heutigen Station des „Christoph Berlin“. Das UKB gilt unter anderem mit Bereichen für Schwerbrandverletzten und Stroke Unit als einer der führenden Einrichtungen in Europa.
  • Nach der geplanten Schließung des Flughafen Tempelhof zeichnet sich ab, dass es für das Luftrettungsmittel „Christoph Berlin“ dringend einer neuen Infrastruktur bedarf.
  • 2009 klagte die HAI beim Verwaltungsgericht Berlin gegen die Verlegung des Standortes von Tempelhof zum UKB.
  • Das OVG (Oberverwaltungsgericht) Berlin-Brandenburg entscheidet in der Verwaltungssache OVG 12S 154.08 in einem rund fünfzehnseitigen Beschluss zu Gunsten der Beklagten (dem UKB).
  • Ab Oktober 2011 führt die DRF Luftrettung ein Wechsel des Hubschraubermusters durch, zum Einsatz kommt nun die hochmoderne EC 145.
  • Nach einer Klage von Anwohnern – nun wegen Lärmbelästigung – entscheidet sich die 13. Kammer des VG (Verwaltungsgericht) zu einem Ortstermin am 25. Januar 2012. Vor Ort lässt man sich nicht nur ausführlich über hindernissfreie Anflugkorridore und widrige Seitenwinde informieren. Im Garten eines Klägers verfolgte man einen extra für den Ortstermin angesetzten Ab- und Anflug des Luftrettungsmittels an das UKB.
  • Im nun ausgehandelten Kompromiss stellt das UKB Berlin Gelder für Schallschutz der klagenden Anwohner zur Verfügung. Die Piloten wurden angehalten auch weiterhin eine Ab/Anflugroute zu wählen, die den geringsten Lärm verursacht.

 
Autor(en)
Gastbeitrag
Quelle(n):
Berliner Morgenpost