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Schockraumtraining am Klinikum Dortmund Nord

12.12.2011

Dortmund (NRW) ::  Am vergangenen Wochenende führte die DRF Luftrettung erstmals ein Schockraumtraining am Klinikum Dortmund Nord durch.

Gemeinsames Training zwischen DRF Luftrettung und dem Klinikum

24 Teilnehmer, darunter 15 Notärzte und Rettungsassistenten des Christoph Dortmund trainierten hierbei realitätsnah die Übergabe von Notfallpatienten zwischen Hubschrauber – und Klinikpersonal. Das Klinikum Dortmund hatte extra für das Simulationstraining einen Schockraum außer Dienst genommen. Diesen Schockraum hatten Instruktoren der DRF Luftrettung für das Training vorbereitet. Durch mehrere im Raum stationierte Kameras konnten aller Teilnehmer den Ablauf des Trainings verfolgen und im Anschluss gemeinsam debriefen. Mit im DRF Instruktorteam war auch der Dr. Conrad Gerson, Leiter der Abteilung Medizinische Ausbildung bei der DRF Luftrettung. Er lobte ausdrücklich die gute Zusammenarbeit mit dem Klinikum Dortmund. Auch der leitende Notarzt des Dortmunder DRF Hubschraubers, Dr. Christian Afflerbach, war begeistert, „Nach rund zwei Minuten merkt man den Teilnehmern nicht mehr an das es sich um eine Simulation handelt, und sollten doch mal Fehler passieren sind diese ohne Gefahr für Patient und Team“. Abschließend waren sich alle einig, das Training hat enorme Verbesserungen in der Schnittstelle zwischen Luftrettung und Schockraumteam gebracht. Die Kommunikation zwischen beiden Seiten wurde erheblich verbessert. Erste Erfahrungen aus den Simulationen wurden bereits während der Veranstaltung in der Klinik umgesetzt, weitere Standards sollen neu überdacht werden.

Die DRF Luftrettung führt Simulationstrainings bereits seit 2004 durch. In über 100 Trainings wurden über 2000 Notärzte und Rettungsassistenten geschult. Für die Besatzungsangehörigen des Christoph Dortmund war es das 6. Simulatortraining. Die Trainings erfolgen in enger Zusammenarbeit mit dem Tübinger Patientensicherheits- und Simulationszentrum (TüPASS). Ähnliche Trainings wurden bisher an der Uni Freiburg und am Traumazentrum in Ulm durchgeführt.

 
Autor(en)
DBH